50. Internationales DJJV Bundesseminar 2021

Zeit:
08. August bis 14. August 2021

Ort:
Landessportschule Bad Blankenburg
Wirbacher Str. 10
07422 Bad Blankenburg
www.sportschule-badblankenburg.de 

[AUSSCHREIBUNG]

[ANMELDUNG]
*Tagestickets vor Ort im Orga-Büro erhältlich - 50€/Tag ohne Verpflegung

[SEMINARPLAN_BUSEM_INTERNATIONAL]
V.24
*Änderungen im Seminarplan jederzeit möglich!

[SEMINARPLAN_BUSEM_BEHÖRDENSPORT]
V.03
*Änderungen im Seminarplan jederzeit möglich!

Der Deutsche Ju-Jutsu Verband e.V. führt 2021 sein 50. Internationales Bundesseminar durch. Neben der Möglichkeit an den anderen Veranstaltungen des Bundesseminars teilzunehmen, haben wir in diesem Jahr das Angebot gezielt um Angebote für Menschen mit Behinderung erweitert. Darüber hinaus werden Trainerfortbildungen zum Thema Inklusion sowie ein Informationsabend zum Bundesteilhabegesetz stattfinden. Hiermit möchten wir die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Sportbetrieb fördern. [AUSSCHREIBUNG_BARRIEREFREI]

Hygienekonzept

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt Saalfeld-Rudolstadt sind wir keine anzeige- bzw. genehmigungspflichtige Veranstaltung.

Anbei das aktuelle [HYGIENEKONZEPT]* sowie der benötigte [GESUNDHEITSFRAGEBOGEN] für den Check-In bitte direkt ausgefüllt mitbringen.

  • Für die Anreise ist ein PoC - Schnelltest aus einem Testzentrum notwendig.
  • Die benötigten Selbsttest für die tägliche Testung in der Landessportschule stellt der DJJV kostenfrei für alle Teilnehmenden zur Verfügung.

[HYGIENEKONZEPT] barrierefrei
[GESUNDHEITSFRAGEBOGEN] barrierefrei

Stand: 30.07.2021
*Änderungen vorbehalten!

Hinweise zur benötigten Ausrüstung

Wir möchten euch auch zudem darauf hinweisen, dass in einigen Einheiten entsprechendes Material von euch selbst mitzubringen ist:

  • Handschützer, Boxhandschuhe
  • Fußschützer
  • Mundschutz
  • Stock / Messer / Trainingswaffen
  • Handpratzen / Schlagpolster

Bundesprüfungen

Bundesprüfungen der folgenden Stilarten werden am Mi. 11.08.2021 ab 14:30 Uhr angeboten:

  • Ju-Jutsu
  • Jiu-Jitsu
  • Hanbo-Jutsu

Die jeweilige Prüfungsgebühr KYU 10,00€ & DAN 50,00€ ist nicht im BuSem-Teilnahmebetrag enthalten.

Die Prüfungsanmeldung & Prüfungsgebühr ist abzugeben bzw. zu entrichten am Vortag der Prüfung, Di. 10.08.2021 mit vollständigen Unterlagen im Orga-Büro:

  1. Freigabe des jeweiligen Vereins (E-Mail ist ausreichend)
  2. Freigabe des jeweiligen Landesverbandes (E-Mail ist ausreichend)
  3. entsprechender Kyu- bzw. Dan-Antrag (erhältlich bei euren Landesverbänden)

Zudem ist die entsprechenden Einheit am Vortag, Di. 10.08.21 "Individuelle Vorbereitung der Prüflinge auf die angestrebte Prüfung" zu besuchen - siehe Seminarplan.

Hinweise zur JJIF Reality Based Self-Protection Instructor License

Für die Anmeldung zu dieser Lizenzausbildung bitte folgendes beachten:

  • Separate Anmeldung notwendig an mail@jjif.org 
  • Sportlicher Lebenslauf insbesondere Erfahrungen in der Selbstverteidigung
  • Nennung bereits bestehender Ausbildungen / Lizenzen

Vorstellung der Referenten/-innen des 50. Internationalen DJJV Bundesseminares

  • Achim Hanke (Ju-Jutsu & Prüfung)
    Vielen Ju-Jutsuka ist Achim Hanke bekannt als Ju-Jutsu-Ikone und Aushängeschild. Seit 1972 betreibt das DJJV Lehrteammitglied Kampfsport, ist landesweit und international unterwegs und außerdem Co-Autor des 1x1 Ju-Jutsu und Mitglied der Kommission 2000, die das neue Prüfungsprogramm erarbeitet hat und regelmäßig überarbeitet und weiterentwickelt. Er gehört zu den wenigen Trainern, die mit dem 8. DAN im Ju-Jutsu ausgezeichnet wurden. Neben weiteren Graduierungen (7. Dan Czech Svaz Fighting Jiu- Jitsu, 5. Dan Judo, 3. Dan Jiu-Jitsu und 2. Dan Taekwondo) kann der Lehrreferent des Ju-Jutsu Verbandes Baden auch Wettkampferfahrungen als ehemaliger Kaderathlet und Ex-Bundestrainer in der Disziplin Duo vorweisen, die ihn zu einem besonders breit aufgestellten Referenten machen, der seit 1995 beim BuSem dabei ist. Dieses Jahr beehrt uns Achim zum 16ten Mal, wir dürfen gespannt sein, was er dieses Jahr aus dem Koffer seiner vielfältigen Techniken hervorzaubern wird.
  • Benj Lee (Capoeira)
    Benj Lee repräsentiert pure Lebensenergie, der Schweizer und Meister verschiedener Kampfkunstarten (5. Dan Karate, 5. Dan Capoeira, 3. Dan Kobudo, 1. Dan Kyusho Jitsu, Purple Belt BJJ, Lehrer Qi Gong und Tai Chi) ist immer in Bewegung und motiviert seine Schüler zu Höchstleistung, kombiniert mit viel Spaß. Der Cheftrainer des IMACS International Martial Arts Center Switzerland unterrichtet auf dem BuSem „Capoeira“, eine afro-brasilianische Kampfkunst, die seit 2014 in die Liste der immateriellen Weltkulturgüter aufgenommen wurde. Der Kampf, der aus der Sklavenzeit stammt, ist dabei als Tanz getarnt. Außerdem stehen diverse MMA-Einheiten auf dem Programm mit Strikes, Clinches, Takedowns, Submissions / Stand-Up, Cage-Wall, Ground Fighting und eine ordentlichen Portion Pratzen-Drills. Training mit Benj Lee verspricht viel Spaß und unter anderem neue Einblicke in eine tänzerische Kampfkunst.
  • Peter Schneider (Jiu-Jitsu & Prüfung)
    Peter Schneider betreibt Jiu-Jitsu seit 1968, 1991 wurde er mit der Verleihung des 6. Dan Jiu-Jitsu in den Stand eines Großmeisters erhoben und ist außerdem Dan-Träger im Ju-Jutsu und Pentjak-Silat mit Trainer-B-Lizenz Polizei. Seit Jahrzehnten auf Bundes-, Landes- und Vereinslehrgängen ist er in ganz Deutschland unterwegs. Auch im europäischen Ausland ist er als Referent kein Unbekannter. Darüber hinaus referiert er auch auf den internationalen Polizei-Bundesseminaren des DJJV. Auf dem Seminar in Bad Blankenburg werden wir in den Genuss seiner Spezialgebiete kommen: Kodokan Goshin Jutsu, Waffenabwehr verschiedener Arten, Transport- und Sicherungstechniken sowie effektive Selbstverteidigung. Auf dem BuSem können sich außerdem alle Jiu-Jitsu-Anwärter den letzten Schliff holen, wie z. B. Komplexe Verkettungen von Hebel-, Wurf- und Festlegetechniken. Verpasst nicht die Einheiten bei unserem 10. Dan Jiu-Jitsu!
  • Steffen Heckele (Ju-Jutsu)
    Steffen Heckele (6. Dan Ju-Jutsu, 1. Dan Hanbo-Jutsu) dürfte vielen bekannt sein. Der Diplomtrainer ist nicht nur aktuell Bundestrainer Fighting Männer, sondern auch als Direktor Bildung für Aus- und Fortbildungen im Trainerbereich des DJJV zuständig. Bei dem Trainer mit A-Lizenz weiß man, dass Techniktraining Methode hat, denn er hat unter anderem das psychologisch-orientierte Training nach Gabler und Mayer für den Sport Ju-Jutsu im Bereich Leistungssport überarbeitet und angepasst. Für das diesjährige BuSem hat sich Steffen das Thema Wurftechniken vorgenommen, bei dem grundlegende Voraussetzungen festgelegt und mittels methodischer Spiel- und Übungsformen eine funktionale Übungsreihe und Hinleitung erarbeitet wird, um Wurftechniken effektiv zu vermitteln und ein erfolgreiches Lernen und Training zu ermöglichen. Ideal für alle Trainer/-innen, die hier den einen oder anderen Input benötigen.
  • Andreas Güttner (Kali)
    Andy ist der Kampfkunst seit 1989 verbunden. Der Diplomsportlehrer und Leiter von RoninZ Kampfkunstschule in Weingarten wird sich auf dem Bundesseminar den Waffen widmen. (4. Dan Ju-Jutsu DJJV, Lehrteam der Jugend im DJJV, 6. Dan Ju-Jutsu-Do, Guro Kali Kuntao & Kali Sikaran, 2. Dang Viet Vo Dao) Unter dem Motto “Kampf ist Kunst” geht die Reise vom Doppelstock über Kurzstock, Kubotan zu Messerabwehr und waffenlosen Anwendungen. Zweikampfspiele “Burner Gladiators” werden unter dem Motto “Spiele den Kampf” u.a mit gepolsterten Schwertern oder Pool Noodles gespielt. Hier habe ich ein paar Vorschläge für die Stundenthemen: Doppelstock: Neue / Sinawali-Drills und Koordination / Messer: Drills und Abwehr von Messer / Einzelstock: Das Spiel mit der Distanz und Entwaffnungen / Das Schere-Prinzip (Gunting) mit Stock und waffenlos / Philippinisches Boxen: Dirty Boxing mit und ohne Pratzen / Kubotan (Dulo/Palm Stick): Drills und Anwendung / Burner Gladiators (Zweikampfspiele und in der Gruppe)
  • Günter Beier (Ju-Jutsu / AG SV) 
    Ich heiße Günter Beier und bin der Mann fürs Grobe. Ich komme natürlich nicht alleine und das Team der AG-SV bringt einen ganzen Ideenpool an Trainingskonzepten mit zum Seminar. Stilübergreifend werden wir Selbstverteidigung nicht nur theoretisch in Techniken behandeln, sondern auch in vielen Handtuchszenarien und Großszenarien durchspielen. Von der Kampfrhetorik über Pre Contact Cues (Erkennen von Vorkampfmerkmalen) bis hin zu effektiven Überlebensstrategien, wenn die guten Sitten den Raum verlassen. Wir halten uns an das Motto: „Selbstverteidigung im DJJV bedeutet einen intelligenten Umgang mit Gewalt zu praktizieren.“ Ganz spannend wird die Vorstellung unserer neuen SV-Pratzen. Eine Eigenentwicklung der Mitglieder der AG und Ju-Sports. Wie wir finden, ein tolles Trainingstool, speziell für SV -Training. Als ganz besonderes Highlight, wird die erste internationale Ausbildung zu einem JJIF Reality Based Self Protection Instructor License erfolgen. Joe Thumfart, Carsten Zimmermann und unser Gast aus Bulgarien, Krum Krumov, werden diese Ausbildung exklusiv einem ausgewählten Kreis unserer Trainer/-innen ermöglichen. Geplant sind an jedem Tag mindestens drei Einheiten. Je nach Hygienekonzept und Wetter, werden wir diese Einheiten noch vor Ort ausweiten. Seid gespannt und packt schon mal Helme, Schützer und gute Laune ein. 
  • Kathrin Herbst (BJJ)
    Kathrin Herbst (3. Dan Ju-Jutsu, Braungurt Brazilian Jiu-Jitsu) ist seit Juli 2020 als Referentin BJJ im DJJV aktiv. Viele von Euch kennen sie aber bereits als Teilnehmerin des Bundesseminares. Über die Lockdown-Phase hat sie aktiv im Stream Team mitgewirkt, einige Online-Einheiten gegeben und ihre Vielfältigkeit präsentiert. Für das diesjährige BuSem wird sich Kathrin nicht nur im Bereich BJJ sondern auch bei der inklusiven Ausrichtung der BuSem einbringen. Als Schwerpunkte für das BJJ bringt sie Takedowns und Zweikampfspiele zur Unterstützung sozial-emotionalem Lernens mit. 
  • Johanna Kasper (Yoga, Mobility)
    Ein leben lang habe ich mich an einem aktiven Lebensstil erfreut und nebenbei verschiedene Sportarten und Hobbys ausgeübt. Im Alter von sechs Jahren habe ich mit Judo (aktuell 1. Dan) begonnen und seit dem 18. Lebensjahr ins Jiu-Jitsu (heute 2.Dan) übergesetzt. Aufgrund verschiedener Verletzungen habe ich im Laufe der Jahre neben dem Kampfsport ein eigenes Trainingskonzept entwickelt, das den Körper in seiner Gesamtheit fordert und fördert. Es ist eine Mischung aus Mobilität, Kräftigung, Muskelaktivierung und Dehnung, um dem Köper, aber auch dem Geist immer neue Anreize zu geben. Denn unser Körper ist die Basis allen Handelns – ihn müssen wir pflegen, er ist unser Tempel. Dabei sehe ich es als meine Mission, euch zu helfen, mehr auf euren Körper zu hören, Schmerzen zu beseitigen, Verletzungen vorzubeugen, um nachhaltig Gesundheit aufzubauen, die sowohl im Leistungssport als auch im Breitensport eine Basis für persönliche Erfolge und Trainingsleistungen ist.
  • Joachim Thumfart (Ju-Jutsu / AG SV)
    Joachim Thumfart ist DJJV Ehrenmitglied sowie 7. Dan JJ und JJIF Director General & Sport Director. Die Diskussionen um realitätsnahes Training in Selbstverteidigung wurde in den letzten 3 Jahren auch in der Arbeitsgruppe Selbstverteidigung (Department for Self Defence) des Weltverbandes getragen. Die Anzahl an unterschiedlichen Stilarten, Rechtslagen, Kulturen und Herangehensweisen macht die Idee wie „reale Selbstverteidigung“ aussehen soll noch deutlich komplexer als wir es schon aus der Arbeit der AG SV in Deutschland kennen. Im ersten Schritt haben wir uns auf Grundsätze und Standards verständigt. Wer eine internationale Lizenz erwerben und halten will muss diesen Prinzipien anerkennen und nach diesen auch unterrichten. Hier die wichtigsten Grundsätze: Der Weltverband arbeitet mit dem Begriff des Selbstschutz (Reality Based Self Protection) Im Handlungsfeld von Sport und Kampfkunst soll die Selbstverteidigung eine dritte Säule darstellen. Die Techniken der Stilarten und Wettkampfelemente können Werkzeuge im Training von Selbstschutz sein das Training soll aber nicht vermischt werden. Die JJIF fordert eine klare Abgrenzung der Trainingsinhalte wenn es um Sicherheit geht. (Wir haben das ja schon vor langer Zeit als wesentliches Problem identifiziert, besonders auch wenn es um die Außenwirkung, etc. geht) Das gesamte Szenario von Gewalt (und Gewaltprävention) muss beachtet werden: Pre- Konflikt, Konflikt und Post Konflikt Phase / Zielgruppenorientiertes Arbeiten: Sicherheitskräfte, Polizei, Militär / Stresstest your Techniques: Die bereits erwähnte Fülle und Komplexität lässt es nur begrenzt zu verbindliche Vorgaben der anzuwendenden Techniken und Strategien zu. Aber die Trainer/-innen sind aufgefordert nur zu unterrichten was in Szenarien unter Stress und Wiederstand auch getestet wurde. Nach einer erfolgreichen Konferenz für JJIF Self Protection im Februar 2020 ist nun das Internationale DJJV Bundessseminar der nächste Schritt als Pilotprojekt die Lizenz für „JJIF Instructor: Reality Based Self Protection“ einzuführen und weiterzuentwickeln. Der Lizenzerwerb ist dieses mal noch für Leute begrenzt die ausreichend Erfahrung in diesem Bereich haben. Als Weltverband werden wir lediglich das System der Trainings- und Handlungsgrundsätze mit den Teilnehmenden weiter erarbeiten und vervollständigen. Die „praktische Arbeit“ wird durch die AG Selbstverteidigung des DJJV abgedeckt.
  • Jan Beißner (Ju-Jutsu)
    Mit viel Spaß und Know-How auf der Matte - ist das für euch? ...dann ist Jan's Training genau das Richtige für euch. Jan Beißner (4.Dan Jiu-Jitsu) dürfte nicht nur in NRW ein Begriff sein. So ist der Inhaber der Trainer A Lizenz Leistungssport nicht nur seit vielen Jahren Landestrainer NRW, sondern inzwischen auch als Referent Jiu eingesetzt. Im DJJV ist er weiterhin Mitglied des Lehrteams. Beim diesjährigen BuSem liegen die Schwerpunkte seiner Trainingseinheiten auf koordinativen Übungsreihen und SV-Techniken in Verbindung mit Takedowns mit und ohne Gi. Freut euch auf viel Spaß, Spannung und Überraschungen auf der Matte.
  • Frank Burczynki (BJJ)
    Ist der Headcoach des Hilti BJJ Berlin. Frank Burczynski begann sein Kampfkunsttraining mit dem Ringen. Nach Training in anderen Systemen kam er 1990 durch Seminare mit Guro Dan Inosanto und Sifu Larry Hartsell zum Jeet Kune Do, zu den Filipinischen Kampfkünsten und zum Grappling. Seit 1995 unterrichtet Frank und schloss sich mit der J.A.B. JKD Akademie Berlin 1998 dem IMAG e.V. an. Lizenzen: Senior Full Instructor für Jeet Kune Do und JKD Grappling unter Sifu Larry Hartsell / Instructor für JKD Concepts unter Sifu Udo Müller / Repräsentant für Erik Paulsons Combat Submission Wrestling / Braungurt Luta Livre / Schwarzgurt 2nd Degree Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) unter Pedro Duarte (BTT/Hilti BJJ). Im DJJV ist er außerdem Newaza/BJJ Referee Beauftragter, Schiedsrichter BJJ/Newaza mit der World License B, im Kompetenzteam Newaza/BJJ Breitensport, designierter Landeskadertrainer BJJ in Brandenburg. In der JJIF zudem im BJJ/Newaza Committee.
  • Alain Sailly (Goshindo)
    Bis 1978 studierte er traditionelle Kampfkünste japanischer Herkunft. Er stellte fest, dass der Einsatz des Körpers in der Kampfkunst nicht optimal war. Er bemerkte weiter, dass die Wurfformen, wie sie im Judo, Sambo, etc. praktiziert werden oder in anderen Formen von Ju-Jitsu sich  ergänzten. Seine Beobachtung war die gleiche in Bezug auf die Schlagformen, die Kontrollen. Er übernahm schließlich andere Techniken, andere Ansätze der Selbstverteidigung. 10 Jahre lang lernte Alain Sailly aus seinen Begegnungen mit verschiedenen Lehrern/-innen unterschiedlicher Stilrichtungen. Ausgehend von den traditionellen Schulen, die moderne Formen des Judo, Ju-Jitsu oder Aikido hervorbrachten, begann der Gründer von Goshindo, ein Programm von Techniken aufzubauen, die ohne ihre kämpferische Wirksamkeit zu verlieren, zur Entwicklung von Körper und Geist beitragen. Er wählte eine breite Palette von Techniken aus und schuf eine Synthese um diese Elemente, während er sich weigerte, sich dabei auf eine bestimmte Stilrichtung zu beschränken. Dieser Ursprung macht Goshindo zu einer sich ständig weiterentwickelnden Kampfkunst, die in gewisser Weise die Globalisierung der Kampfkünste widerspiegelt. Dabei entwickelt er die pädagogischen Aspekte um drei wesentliche Punkte: die Suche nach einer harmonischen Form, die die Entwicklung des Individuums ermöglicht / die Suche nach einer effektiven Form, um mit Konfliktsituationen umzugehen / die Suche nach einer ästhetischen Form, um den Körper zu schützen, indem man die richtigen Positionen findet.
  • Carsten Prüßner (Ju-Jutsu / Behindertensport)
    Den ersten Kontakt hatte er 1978 mit Ju-Jutsu. Von 1980 bis 2001 durfte er unter Nobert van Soest († 2001) trainieren, dort wurden neben Ju-Jutsu auch Judo, Karate und Aikido unterrichtet.
    Die Prüfung 1999 zum 5. Dan Ju-Jutsu konnte er als einer der letzten nach dem „alten“ Prüfungsprogramm erfolgreich ablegen. Seine Spezialthemen sind Hebel- & Stocktechniken, Kata und die Messerabwehr. Getreu dem Motto: "geht nicht, gibt es nicht" liebt er traditionelle Abläufe und Vorgaben. Seit 2012 ist Carsten Referent für Menschen mit Behinderungen im DJJV. Neben der Trainer A Lizenz Breitensport hat er sich auch im Bereich Fitness fortgebildet. Personal Trainer, Fitnesstrainer und Medizinischer Fitnesstrainer sind hier nur einige Anzeichen für sein Wissen. Carsten wird auf dem Internationalen DJJV Bundesseminar das Trainingsangebot im Bereich Behindertensport leiten.
  • Enno Häberlein (Ju-Jutsu / Kindertraining)
    betreibt seit 1991 Ju-Jutsu und mittlerweile Träger des 5. Dan Ju-Jutsu. Der lizensierte Trainer A - Breitensport ist eng in den Strukturen der Jugend im DJJV verwurzelt. Als Referent Aus- und Fortbildung Jugend leitet er u.a. die Jugendleiter/-innen Ausbildung. Auf dem Internationalen DJJV Bundesseminar wird er vielseitige Kombinationen, die auf die Teilnehmenden abgestimmt sind sowie prinzipienbasiertes Technikfinden und Weiterführungen aus der Situation heraus anbieten. Zudem wird Enno die eine oder andere Einheit für unsere jüngeren Teilnehmenden mit viel Spaß und Witz halten.
  • Anja Sell (Yoga / Kindertraining)
    Ist seit 2013 im Ju-Jutsu (1. Dan), Jiu-Jitsu (1. Dan) und mittlerweile auch BJJ auf der Matte unterwegs. Neben der Lizenz Trainer B JJ Breitensport Profil: GuP, Trainer C JJ Breitensport sowie Fitness, ist sie ein lizenzierter Instructor Yoga for BJJ. Im DJJV ist sie Mitglied des Lehrteams Jugend und arbeitet nebenbei an Schulprojekten im Bereich Soziales Kompetenztraining/Teambuilding. Auf dem Internationalen DJJV Bundesseminar wird sie Yoga (for BJJ) Einheiten mit Flows und vielen Parallelen aus dem BJJ, aber auch verschiedene Körperbereichen angesprochen mit Fokus auf Balance, Kräftigung, Flexibilität und Entspannung anbieten. Zudem sind Einheiten mit Spiel, Spaß und Spannung für unsere jüngeren Teilnehmenden und Kinder-/Jugendtrainer geplant.
  • Paul Pauwels (Ju-Jitsu)
    Seit mehr als 45 Jahren ist Paul auf der Matte aktiv. Er hat in dieser Zeit viel verschiedene Systeme kennengelernt. Sein Herz liegt aber dem Ju-Jitsu und Escrima am Nächsten. Aus den verschiedenen Einflüssen hat er seinen eigen Stil entwickelt: Kujaku Ryu Goshin Jutsu. Seinen 9. Dan trägt er seit 2016. Er war 7 Jahre Technischer Direktor der Flämischen Ju-Jitsu Federation wo er heute noch als Ehrendirektor mitwirkt. 13 Jahre war er verantwortlich für die Trainerausbildung an der Flämischen Trainerschule wo er nicht nur Die Techniken sondern auch die nötige Didaktik an die jungen Trainern weitergab. Paul hat das Bundesseminar 1991 zum ersten Mal als Teilnehmer besucht und einige male als Referent. Er will gerne zeigen das eine “altmodische” Kata doch effektiv kann sein. Also einen neuen Blick auf eine alte Kata werfen.  Dass Hebel weh tun aber Spaß machen vor allem wenn man sie Countern kann. Messerabwehr gefährlich und nicht ohne Risiko ist, du aber auch lernst ein Messer zu gebrauchen. An Stocktechniken aus dem Cinco Tero Escrima soll es natürlich auch nicht fehlen.
  • Mike Morris (Qigong, Gesundheitssport und Ju-Jutsu Prüfung)
    Mike Morris, (6. Dan Ju-Jutsu, Trainer A, Ju-Jutsu-Lehrer, Lehrer für Meditation und Qigong, Heilpraktiker für Psychotherapie) ist seit fast 30 Jahren als Referent auf Landes- und Bundesebene unterwegs und hat sich in den letzten Jahren verstärkt überfachlich fortgebildet. Die Übung der Achtsamkeit steht in diesem Jahr auf dem Bundesseminar wieder verstärkt in seinem Fokus. So bietet er als Fortbildungsmöglichkeit für die Übungsleiter PMR nach Jacobson und Meditation an. In den Morgenstunden kann zusätzlich der Tag mit einer Einheit Qigong bei Ihm gestartet werden. Die 18 Bewegungen des Qigong bilden dabei den Hauptinhalt. Qigong ist die traditionelle chinesische Kunst der Aktivierung der Lebensenergie, die in China seit Jahrtausenden zur Erhaltung der Gesundheit und der Selbstheilung eingesetzt wird. Qigong zeichnet sich durch seine langsamen, achtsamen Bewegungen aus, bei denen Körper, Geist und Atmung im Einklang gebracht werden. (Qi = Energie, Gong = Arbeit) Meditation ist ein sehr effektiver Weg zu mehr Gelassenheit. In der Meditation lernt Ihr, Eure Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne sie festzuhalten oder zu bewerten. Damit können Ihr Grübeleien unterbrechen, Abstand gewinnen und gelassener werden. Bei der progressiven Muskelrelaxation (PMR) nach Edmund Jacobson handelt es sich um ein Entspannungsverfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Ziel ist unter anderem eine verbesserte Körperwahrnehmung sowie Unruhe oder Erregung zu reduzieren und Muskelverspannungen aufzuspüren, zu lockern um Schmerzzustände zu verringern.

    Und abschließend: Wer sich beim Bundesseminar einer Gürtelprüfung im Ju-Jutsu stellen möchte, der meldet sich bitte bei Mike und nimmt an der Vorbereitungsstunde teil, um alle Fragen rund um die Prüfung zu klären.

  • Wolfgang Heindel (BJJ)
    Als "Jaimie Oliver des Kampfsport" wurde er bereits bezeichnet. Seit 1986 ist er aktiv auf der Kampfsportmatte - 5. Dan Ju-Jutsu, 4. Dan Judo und mittlerweile auch 2. Dan im BJJ - und hat in allen Sportarten beachtliche Erfolge erzielt - Weltmeister im Ju-Jutsu Fighting , Vizeweltmeister im Ne-Waza (BJJ) - 3. Platz DM - Duo - Judo Bundesliga - Mehrfacher Bayrischer Boden und Kata-Meister im Judo und auch bei der IBJJF London Open schon mit Gold im Blackbelt Master erfolgreich. Diese viele Titel sprechen für die Fähigkeit Techniken für die Wettkampfsport Praxis perfekt anzupassen und aus diesem funktionalen Ansatz heraus und mit dem Überblick über die Sportarten kommt viel Freude beim kombinieren und gegenseitigen befruchten der verschiedenen Stile auf. Sein freundlicher und offener Lehrstil gibt seinen Einheiten eine erfrischende persönliche Note und lässt diese kurzweilig wie im Flug vorübergehen.
  • Krum Krumov (AG SV)
    Träger des 2. Dan Ju-Jitsu, 1. Dan Police Operational Procedures, Master-Abschluss in Nationaler Sicherheit, arbeitet als Sicherheitsmanager bei der Alpha Security Company. Er ist zudem Dozent für polizeiliche Selbstverteidigung an der „Universität für Sicherheit und Wirtschaft“ im Department of National Security Bulgarien. Selbstschutz ist nicht nur ein Trainingsmodell, es ist ein Ausbildungsprogramm für Menschen, die bessere Selbstverteidigungsfähigkeiten für die Reaktion in kritischen Situationen entwickeln möchten. Die Techniken die er referiert basieren zwar auf Kampfkünsten, aber diese werden auf andere Weise ausgeführt, die der realen Konfliktsituation sehr nahe kommen. Die Techniken sind einfach und für alle Menschen verfügbar, das Wichtigste ist, dass sie stressgetestet sind. Unterteilt wird der Selbstschutz in drei Phasen: Vor – Konfliktphase / Konfliktphase / Post – Konfliktphase. Auf diese Weise deckt das Bildungsprogramm die realen Gefahrenlagen von Anfang bis Ende ab.
  • Alexander Ecker (Hanbo-Jutsu & Prüfung)
    Ju-Jutsu seit 1982, zu meinen Spezialitäten gehören Hebel- und Atemi-Techniken sowie die Kime-No-Kata. Hanbo und Kobudo seit 2002, beim Hanbo-Jutsu im DJJV von Anfang an dabei.
  • Carsten Zimmermann (AG SV)
    betreibt seit frühesten Kindesbeinen an Ju-Jutsu und arbeitet mittlerweile seit über 10 Jahren in der AG SV des DJJV mit, sowie auch in der Arbeitsgruppe des Weltverbandes JJIF. Er trägt den 2. Dan Ju-Jutsu, ist Fachpädagoge für Konfliktkommunikation, hat etliche Lizenzen in anderen Systemen die Aua machen... und hat viele Jahre im militärischen und auch im zivilen Sicherheitsgewerbe zugebracht. Ein besonderes Anliegen ist ihm, das Thema Gewalt von A bis Z zu beleuchten. Auch wenn wir Sportler/-innen sind und uns gerne körperlich betätigen, ist doch der beste Kampf, der den wir erst gar nicht kämpfen müssen. So ist uns ein smarter Umgang mit dem Thema sehr wichtig. Wir haben im Ju-Jutsu alles, was wir brauchen um Konflikte überstehen zu können, es kommt nur darauf an wie wir es trainieren. Genau hier setzen wir von der AG SV und möchten hier Wege aufzeigen, um das Training realitätsnäher zu gestalten. Ebenso freuen wir uns sehr, dieses Jahr auf dem Bundesseminar, die erste „JJIF reality based self protection“ Instruktoren/-innenausbildung anbieten zu können.
    Nach einer wirklich langen Pause für uns alle, sind wir heiß wie Frittenfett und freuen uns tierisch mit Euch ein Feuerwerk an Realitätsnähe abfackeln zu können. Also packt Helme, Schutzausrüstung und gute Laune ein.
  • Jörg Tohoff (Hanbo-Jutsu)
    Jörg Tohoff betreibt seit 1978 Ju-Jutsu und ist Inhaber des 6 .DAN. In den vergangenen Jahren kamen dann noch das Jiu-Jitsu (1.DAN) und das Hanbo-Jutsu (2.DAN) dazu. In beiden Stilarten kann er auch eine Bundesprüferlizenz vorweisen. Jörg ist im Besitz der Trainer B-BS-Lizenz und der "Nicht-mit-mir!" Lizenz. Seit ein paar Jahren ist er jetzt auf Landes- und Bundeslehrgängen zu sehen und hat ebenso Einheiten beim Kompetenzwochenende und beim Bundesseminar Stilarten unterrichtet. Auch als Prüfer ist er regelmäßig bei Landes- und Bundesprüfung im Einsatz gewesen. In seiner Funktion als Mitglied des DJJV Lehrteams Hanbo-Jutsu wird er beim Bundeseminar auf Anwendung des Hanbo bei Hebel-, Wurf- und Würgetechniken eingehen, sowie einige Koordinationsübungen zeigen.


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