Kategorie: News DJJV, Leistungssport
Eurpoameisterschaft auf Kreta - Ergebnisse des Männer Fighting-Teams
Nicolas Mogge - 13. Platz (bis 62 kg)
Nicolas Mogge lieferte im ersten Kampf gegen einen Gegner aus Russland eine engagierte Leistung, musste sich jedoch trotz eines guten Auftritts geschlagen geben. In der Trostrunde traf er anschließend auf einen ukrainischen Kontrahenten. In einem spannenden und äußerst knappen Kampf unterlag Nicolas auch hier nur knapp. Trotz der beiden Niederlagen zeigte Nicolas eine klare Leistungssteigerung und bewies großes Potenzial. Mit dieser Entwicklung lässt sich für die Zukunft noch einiges erwarten.
Rico Haas - 13. Platz (bis 62 kg)
Rico trat in seinem ersten Kampf gegen einen Gegner aus Rumänien an und musste sich dabei geschlagen geben. Es war zugleich sein erstes internationales Turnier im Bundeskader – eine wertvolle Erfahrung auf diesem Niveau. In der Trostrunde traf er anschließend auf einen Athleten aus Spanien. Hier fand Rico deutlich besser in den Kampf und zeigte eine klare Steigerung, musste sich am Ende jedoch erneut geschlagen geben. Trotz der Ergebnisse konnte Rico wichtige Erfahrungen sammeln und überzeugte mit großem Potenzial. Seine Entwicklung lässt positiv in die Zukunft blicken.
Rudi Schophaus - 5. Platz (bis 69 kg)
Rudi erwischte einen sehr guten Wettkampftag und zeigte beeindruckende Leistungen. Im ersten Kampf besiegte er den mehrfachen Medaillengewinner Kilbak aus Dänemark mit 17:12 Punkten. Besonders in Part eins konnte Rudi überzeugen und legte hier bereits den Grundstein für seinen Erfolg. Insgesamt gelang es seinen Gegnern kaum, seine Distanz zu kontrollieren. Im Viertelfinale traf Rudi auf den Mitfavoriten Luis Cloots aus Belgien. Auch diesen Kampf entschied er für sich – vorzeitig durch Full Ippon. Mit einem starken Wurf und anschließendem Haltegriff stellte er erneut seine Klasse unter Beweis und dominierte vor allem in Part eins. Im Halbfinale wartete ein weiterer Top-Athlet aus Österreich. In einem hochspannenden und ausgeglichenen Kampf schenkten sich beide nichts. Rudi punktete erneut stark in Part eins, musste jedoch in Part zwei einige Punkte abgeben. Am Ende stand es 17:17. Aufgrund der unterschiedlichen Wertungen in den beiden Kampfabschnitten musste er sich jedoch knapp geschlagen geben – ein unglücklicher Ausgang nach einer herausragenden Leistung. Im Kampf um die Bronzemedaille traf Rudi schließlich auf den amtierenden Europa- und Weltmeister Pagano aus Italien. Auch hier startete er stark und zeigte offensive Aktionen. Der Kampf blieb lange ausgeglichen, wurde jedoch durch eine umstrittene Verwarnung entschieden, die Rudi letztlich zwei Punkte kostete. Am Ende steht ein hervorragender 5. Platz bei einem hochklassigen Teilnehmerfeld. Mit etwas mehr Glück wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Rudis Entwicklung zeigt klar nach oben – und lässt für die Zukunft einiges erwarten.
Johannes Aumüller - 5. Platz (bis 77 kg)
Johannes erwischte einen sehr starken Wettkampftag. Seinen ersten Kampf gewann er souverän gegen einen Gegner aus Schweden vorzeitig durch Full Ippon. Besonders seine Distanzarbeit und die Übergänge überzeugten. Im zweiten Kampf traf er auf einen der Topfavoriten aus Frankreich und musste sich in einem spannenden Duell knapp geschlagen geben. In der Trostrunde zeigte Johannes erneut seine Klasse: Zunächst besiegte er einen Gegner aus Italien deutlich, bevor er sich in einem intensiven Duell gegen seinen deutschen Teamkollegen Finn Griesche durchsetzen konnte. Damit zog er in den Kampf um die Bronzemedaille ein. Dort unterlag er einem spanischen Gegner nach einem erneut sehr engen Kampf. Trotz des verpassten Podiums zeigte Johannes eine hervorragende Leistung und machte deutlich, welches Potenzial in ihm steckt.
Finn Griesche - 7. Platz (bis 77 kg)
Ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 77 kg ging Finn Griesche an den Start. Seinen ersten Kampf begann er stark, musste sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben – eine kleine Unachtsamkeit entschied das Duell. In der Trostrunde zeigte Finn eine deutliche Steigerung und gewann seinen nächsten Kampf gegen einen Gegner aus Spanien souverän. Vor allem in Part eins überzeugte er mit starken Übergängen. Im entscheidenden Kampf um den Einzug in das Bronze-Duell traf er auf seinen Teamkollegen Johannes, musste sich hier jedoch erneut knapp geschlagen geben. Finn hat insgesamt einen großen Entwicklungsschritt gemacht, punktete erfolgreich mit seinen Techniken und zeigte viel Potenzial. Es fehlte nur ein kleiner Schritt – für die Zukunft ist noch einiges zu erwarten.
Daniel Zmeev - 7. Platz (bis 85 kg)
In der Gewichtsklasse bis 85 kg ging Daniel Zmeev an den Start und zeigte eine starke Leistung. Seinen ersten Kampf gewann er souverän gegen einen Gegner aus Dänemark vorzeitig durch Full Ippon. Im zweiten Kampf traf er auf den amtierenden Europameister aus Polen. In einem extrem spannenden Duell musste sich Daniel knapp mit 11:13 geschlagen geben – hier fehlte das nötige Quäntchen Glück. In der Trostrunde präsentierte sich Daniel dann in Topform: Gegen einen weiteren Dänen sowie anschließend gegen den Italiener Zanda gewann er jeweils vorzeitig. Vor allem im Part eins überzeugte er mit sauberen Aktionen und starken Techniken. Auch das anschließende deutsche Duell gegen Till Runge entschied er mit Full Ippon für sich. Im Kampf zum Einzug in den Kampf um die Bronzemedaille unterlag Daniel schließlich knapp seinem Dauerrivalen Nikola Trajković und belegte damit einen starken 7. Platz. Insgesamt eine sehr überzeugende Leistung – Daniel zeigt, dass er wieder zur Spitze gehört.
Till Runge - 9. Platz (bis 85 kg)
Ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 85 kg ging Till Runge an den Start. Seinen ersten Kampf gegen einen Italiener gewann er souverän vorzeitig durch Full Ippon. Im zweiten Duell traf er auf einen der Topfavoriten aus Spanien und musste sich in einem spannenden Kampf knapp mit 10:13 geschlagen geben – eine starke Leistung von Till. In der Trostrunde traf er anschließend auf seinen Teamkollegen Daniel Zmeev, musste sich jedoch geschlagen geben. Till hat sich sowohl im Training als auch beim Turnier enorm gesteigert. Medaillen sind für ihn in Zukunft absolut möglich – weiter so auf deinem Weg!
Fabian Erler - 3. Platz (bis 94 kg)
Fabian Erler erwischte einen perfekten Wettkampftag. Seinen ersten Kampf gewann er souverän vorzeitig durch Full Ippon. Gegen einen griechischen Gegner setzte er starke Techniken in Part eins ein, darunter einen schönen Ausheber und einen Haltegriff. Im zweiten Duell traf Fabian auf einen Serben. In einem spannenden und knappen Kampf musste er sich hier leider vorzeitig geschlagen geben. In der Trostrunde zeigte Fabian dann sein volles Potenzial: Zunächst besiegte er einen ukrainischen Gegner deutlich nach Punkten, insbesondere durch starke Aktionen in Part eins. Anschließend traf er auf Spanien und gewann erneut vorzeitig durch Full Ippon. Im Kampf um die Bronzemedaille wartete ein Athlet aus den Niederlanden. Fabian setzte konsequent seine Punkte in Part eins, kämpfte klar in Part zwei und nutzte einfache Techniken in Part drei, um den Sieg vorzeitig zu sichern. Für seine erste Meisterschaft auf diesem Niveau ist dies eine herausragende Leistung – eine absolut verdiente Bronzemedaille für Fabian!
Sebastian Glöckl - 5. Platz (bis 94 kg)
Sebastian Glöckl startete sein Turnier mit einem vorzeitigen Sieg in Runde eins. Gegen einen ukrainischen Gegner setzte er seine Techniken konsequent ein und zog souverän in die nächste Runde ein. Im zweiten Kampf traf er auf den späteren Finalisten aus Dänemark. Der Kampf blieb lange knapp, am Ende musste sich Sebastian jedoch vorzeitig geschlagen geben. In der Trostrunde zeigte Sebastian erneut seine Stärke: Zunächst besiegte er einen Gegner aus Griechenland deutlich, anschließend setzte er sich in einem harten Duell gegen Frankreich durch, wobei er besonders in Part eins die Oberhand behielt und sich so den Einzug in den Kampf um Bronze sicherte. Im Duell um die Bronzemedaille traf er erneut auf einen Serben, den vorherigen Gegner von Fabian Erler. In einem spannenden Kampf unterlag Sebastian knapp, zeigte aber eine hervorragende Leistung. Für seinen Einstieg bei den Erwachsenen war dies ein beeindruckendes Turnier, das Potenzial und Können deutlich zeigte. In dieser Klasse ist in Zukunft noch viel zu erwarten.
Dominik Krauße - 7. Platz (+ 94 kg)
In der Gewichtsklasse über 94 kg ging Dominik Krause an den Start. Seinen ersten Kampf gewann er nach Punkten mit 14:11 gegen einen spanischen Gegner. Starke Atemitechniken und ein gelungener Übergangswurf sicherten ihm den Sieg. Im Viertelfinale traf er auf einen Bulgaren. In einem harten Kampf konnte Dominik in Part eins gut punkten und werfen, scheiterte jedoch daran, seinen Gegner zu halten, und musste sich am Ende nach Punkten geschlagen geben. In der Trostrunde zeigte Dominik erneut seine Klasse: Gegen einen Athleten aus Griechenland siegte er deutlich. Im anschließenden Kampf zum Einzug in das Match um die Bronzemedaille traf er auf den neutral startenden Petruskhin – beide kennen sich bereits aus vorherigen Begegnungen. Dominik startete stark, setzte alles auf eine Karte, musste sich aber nach einem Wurf seines Gegners geschlagen geben. Trotz des verpassten Podiums zeigte Dominik eine hervorragende Leistung. Mit dieser Form wird die Medaille beim nächsten Mal sicher möglich sein.
Bundestrainer Steffen Heckele
Foto: Christian Zink
































