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23.08.2023 20:07 Alter: 234 days
Kategorie: News DJJV

Junioren-Weltmeisterschaft in Astana (Kasachstan) 2023


Ju-Jutsu Junioren-Weltmeisterschaft findet 2023 in der Hauptstadt Kasachstans, in Astana, statt. Perfekt ausgerichtet fand vor der JWM (U16, U18 und U21) der U14 World Cup an gleicher Stelle statt. Der DJJV schickte hier keine Starter.

Der erste Wettkampftag stand ganz im Zeichen der Fighting Mädels U18 und U21 sowie der Duos U18 Women.

Veronika Koch-Sappl und Lisa Nigl (Bayern) sind in der Kategorie U18 Duo Women an den Start gegangen.

Die beiden ließen sich weder durch eine kleinen Sprunggelenksverletzung noch durch Ihre Gegnerinnen einbremsen. In der ersten Runde setzen sich die beiden als Punktbeste durch und zogen verdient ins Halbfinale ein. Im neuen Wettkampfsystem Duo zeigten die Deutschen sofort, dass Sie das System beherrschen. Auch im Halbfinale überzeugten die beiden Bergener Athletinnen und zeigten einen souveränen Durchgang, der gleichbedeutend mit dem Einzug ins Finale war. Hier konnten sich die beiden erneut steigern und die Griechinnen besiegen. Dadurch errangen die beiden Ihren ersten Weltmeistertitel. Eine super Leistung! Bundestrainer Dries Beyer war hochzufrieden mit der Ausbeute!

Das waren auch die Trainer Damen Fighting Mandy Sonnemann, Roland Köhler und Jörn Meiners, hagelte es doch am ersten Tag gleich zahlreiche Medaillen, hier im Einzelnen:

Fighting Damen U18

Bis 57 kg gingen für den DJJV zwei Starterinnen auf die Matte, Manju Oberle (Hessen) und Jule Jacobs (Schleswig-Holstein). Beide erwischten einen Sahnetag und fegten durch die Pools, um sich dann schließlich im Finale gegenüber zu stehen. Manju besiegte Lena Pokorny aus Österreich und Marie Serve aus Griechenland, Jule war erfolgreich gegen die Griechin Maria Sidera und die unter neutraler Flagge startendende Polina Masloboeva. Im Finale schenkten sich die beiden jungen Deutschen Athletinnen nichts. Schließlich behielt Manju die Oberhand und gewann ihren ersten WM-Titel in der U18.

Auch in der 63ger Klasse hatte der DJJV zwei Kämpferinnen, Leany Rohde (Hessen) und Judith Plasil (NRW). Leany konnte an diesem Tag nicht ihr gesamtes Potential ausschöpfen und unterlag zweimal. Judith kämpfte stark auf. In Runde eins gewann sie gegen die Kasachin Aikumis Abzhanova, in Runde zwei gegen die neutrale Khaniyat Magomedzagirova. Judith scheiterte erst im Halbfinale gegen die starke Griechin Melina Avgerinou, die dann letztlich Zweite wurde. Judith hingegen stand im kleinen Finale um Bronze gegen die Thailänderin Sirimak Aksarapak. Sie ging konzentriert zur Sache und konnte den Kampf dann vorzeitig für sich entscheiden, somit Bronze für Deutschland.

Kristin Raddatz (Niedersachsen) war in der U18 bis 70 kg in Astana auf der Matte. Auch Kristin hatte einen super Tag erwischt und lies ihren Gegnerinnen keine Chance. Sowohl Theodora Trigoni (Griechenland), als auch Spela Cizej (Slovenien) besiegte sie in der Vorrunde. Im Finale wartete dann die neutrale Alina Gritsan. Kristin lies nichts anbrennen und gewann die Goldmedaille in ihrer Klasse.

Die nächste Goldmedaille für den DJJV holte Anastasja Fast-Vogt (NRW). Sie gewann auch alle ihre Kämpfe, darunter gegen die Kasachin Kanatbek Gaukhar, Ekaterina Razhskaia und auch die zweite Kasachin Danagul Talgatzy wurde von Anastasja mit Full Ippon besiegt, so sieht eine souveräne Goldmedaille aus!

Fighting Damen U21

Die U21 Damen komplettierten den ersten Wettkampftag.

Khanim Bakhishova (Hamburg) startete bis 52 kg. Sie konnte sich in Runde eins souverän gegen Natalja Karzi (Griechenland) durchsetzen. Dann unterlag sie leider knapp gegen die Niederländerin Gwen van Polgeest und somit stand Khanim im Kampf um Bronze. Hier zeigte sie nochmal ihre ganze Klasse und besiegte die Rumänin Ruxandra Coftas deutlich, somit konnte sich das Deutsche Team über eine weitere Medaille freuen.

In der 57ger Klasse war es an Michelle Rockmann (Schleswig-Holstein), für ein weiteres Edelmetall zu sorgen. Michelle schaffte es bis ins Finale und besiegte auf ihrem Weg dorthin Sofia Psyllaki (Griechenland) und Loti Cufer aus Slowenien. Im Finale war dann Romee Roussey eine Nummer zu groß an diesem Tag und es gab Silber für Michelle. Ein toller Erfolg für die junge Deutsche.

Julia Köhler (Bayern) machte es wie Michelle. Auch sie konnte die Vorrunde souverän gegen Laerke Paulsen (Dänemark) und Daria Gaiduchok gestalten und zog in Finale ein. Hier dann stand die starke Niederländerin Tanisha Baars, die Neuauflage des EM-Finales von Lille in diesem Jahr. Diesmal jedoch mit dem besseren Ende für Baars. Julia unterlag denkbar knapp mit Punktgleichstand und einem Ippen weniger. Knapper geht es nicht. Dennoch freuten sich Julia und das Team über Silber.

Die Klasse bis 70 kg in der U21 war mit Lotta Sander (Hessen) besetzt. Sie kämpfte an diesem Tag sehr gut und zeigte schon in der Vorrunde, was in ihr steckt. Iana Pascu (Rumänien) und Jessy Flessel (Frankreich) hatten keine Chance, ebenso die Halbfinalgegnerin Anna Sharpanskikh. Mia Jensen aus Dänemark stand schließlich mit Lotta im Finale. Auch hier machte es die junge Hessin souverän und zog Punkt für Punkt davon. Am Ende Gold für Lotta, was für ein Erfolg.

Den Abschluss bildete Viola Fritsche (Bayern) + 70 kg, und was für einen. Vier Kämpfe hatte die Athletin aus Nordbayern, alle vier gewann Viola souverän. Athanasia Vetseri aus Griecheland hielt nur 30 Sekunden durch, bevor Viola mit Full Ippon gewann. Federica Mazza (Italien) konnte schon eine Minute dagegenhalten, aber auch dann hieß die Siegerin Viola. Sofia Erina (neutrale Flagge) konnte sich über die ganze Kampfzeit behaupten und unterlag nach Punkten, die Ungarin Anna Dudas wurde erneut mit Full Ipoon geschlagen. Eine souveräne Goldmedaille und somit die Titelverteidigung, die alte und neue Weltmeisterin heißt Viola Fritsche.

Antonia Vellguth, die eigentlich auch hätte starten sollen, verletzte sich kurzfristig im Training und fiel aus. Sie flog dennoch mit nach Astana und unterstützte das Team mit Bildern (Pressearbeit) und mit fleißigem Anfeuern, vielen Dank dafür.


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